
In einer kleinen WG, ganz ungezwungen,
Sah ich dich sitzen, die Augen verschwommen.
Ein Bong in der Hand, so frech und so heiter,
Dachtest du, ich bin dein perfekter Begleiter.
Ich nahm einen Zug, das Herz schlug so schnell,
Der Rauch in der Luft, und mein Kopf wurde hell.
„Kannst du mich sehen?“ fragte ich mit einem Lächeln,
Du nicktest nur leicht und beginnst, dich zu räuspern.
Wir lachten und kicherten, die Zeit flog dahin,
Der Hoch von der Fluppe, ein himmlischer Sinn.
„Pass auf, dass du nicht hustest“ meinte ich klug,
Doch du sprudelt plötzlich und sagtest: „Ich hab’ genug!“
„Komm, lass uns teilen, du Glücksgriff der Nacht,“
Mit einem Handgriff hast du meine Angst entfacht.
Mit jedem gemeinsamen Zug, mehr Liebe, mehr Kraft,
Bald waren wir ein Paar, Dank der Bong, die uns schafft.
So saßen wir zusammen, in trauter Zweisamkeit,
Die Welt um uns verschwomm, voller Glückseligkeit.
Jeden Abend, ein Zug, und die Sorgen verflogen,
Das Leben war süß, und die Liebe war großgezogen.
Doch eines Tages, oh Schreck, die Bong war verschwunden,
Wir suchten und suchten, die Stunden wie Stunden.
„Ohne sie ist die Liebe nicht mehr die gleiche,“
„Komm lass uns lieber, das Gras heute teilen! “
So lernten wir weiter, in Liebe und Rauch,
Komm her, meine Süße, wir zünden sie auch!
Eine Liebe mit Zügen, voller Lachen und Licht,
Die Bong wird uns bleiben, bis ins letzte Gedicht.
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