
Die Figuren tanzen, der König schläft,
in Nebel aus Gras, wo der Verstand verweht.
Ein Springer springt und die Dame lacht,
der Turm fragt leise: „Wo ist mein Blatt?“
Der Zeitnehmer schwillt, der Plan zerbricht,
ein kurzer Blick, und die Brezel sticht.
Die Uhren ticken langsam, die Züge sind frei,
die Bauern murmeln: „Sind wir wirklich dabei?“
Ein Läufer schnappt sich ein Stück Schokolade,
„Das Geburtsrecht der Züge, ich nehm' die Tomate!“
Ein Schachbrett aus Wolken, das alles versteht,
die Gedanken im Dunst, wo die Logik vergeht.
Die Zuschauer kichern, befühlen das Gras,
Herr Müller verliert, doch er findet den Spaß.
„Ich schlag dich mit einem Frosch, hörst du das Quaken?“
Der Gegner lacht laut: „Kannst du nicht mal klagen?“
Ein Remis in Zeitlupe, so dreht sich das Rad,
„Ich wette, wir spielen den nächsten auf Skat!“
Der Schiedsrichter schnarcht, er hat's zu gut,
der Platz riecht nach Käse und guter Laune Flut.
Ein Motto für Meister: „Schach und Snacks verkuppeln“,
die Siegestraß' schmal, doch die Lachmuskeln wuppeln.
„Schachmatt, ich kann nicht mehr ziehen!“, so ruft er.
„Das ist kein Schach, das ist eine Schachparty, Bruder!“
Hazy Humor is licensed under CC BY-SA 4.0
